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von Redaktion01
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Die Geschichte vom fliegenden Teppich Isi

Erding, 4. November - Die Auftritte des oberbayerischen Trios Gruberich sind ein Gesamtkunstwerk: Denn neben der außergewöhnlichen Besetzung mit Harfe, Hackbrett und Cello spielen eingeblendete Bilder eine wichtige Rolle. Thomas Gruber erklärt im Interview, was sich im aktuellen Programm „Fliegender Teppich“ tut.

Herr Gruber, wie webt man mit drei Instrumenten einen fliegenden Teppich?
Thomas Gruber: Man nimmt himmlisch perlende Harfenklänge, bettet sie auf tiefgründige Cellotöne, lässt den Föhnwind durch die Saiten des Hackbretts tanzen oder schaukelt - mal mehr, mal weniger harmonisch - über die Baumkronen. Dabei verknüpfen sich alpenländische Instrumente mit klassischen, Jazzharmonien weben bisweilen den fliegenden Untersatz und mit wehenden Fransen geht‘s vom Orient bis in die Mongolei.

Welche Geschichte erzählt der fliegende Teppich?
Isi, so heißt er, unser fliegender Teppich, ist ein ziemlich freiheitsliebendes Exemplar, das in einem kleinen kruscheligen Verkaufsraum in einem Stapel von anderen Teppichen herumlungert. Da es hier ziemlich öde, oder wie Isi findet, „fransenlangweilig“ ist, beschließt er zu verreisen. Auf seiner Reise trifft er unter anderem einen Guru in Lederhose und Morgenmantel und eine Vanillekipferl essende Fledermaus.  

Wie und wie oft blenden Sie Bilder ein?
Die Bilder von Felix Pitscheneder entstanden zur Musik und untermalen die Stimmungen mit langsamen Kamerafahrten. Diese blenden manchmal mitten in einer Komposition ein, faden langsam wieder aus und begleiten uns durch das ganze Konzertprogramm.

Interview: Christian Wanninger

Bandfoto Gruberich

Die Band Gruberich mit Maria Friedrich (Violoncello), Thomas Gruber (Hackbrett/Ziach) und Sabine Gruber-Heberlein (Harfe) kommt am Sonntag, 8. November, um 11 Uhr zur Matinee in die Kreismusikschule. Karten kosten 15 Euro.

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