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08.09.2022 17:25

Jazz Tage

Der Schlagzeuger Benny Greb, der Trompeter Nils Wülker und die Band Swing tanzen verboten (von oben nach unten) bestreiten einen Teil des Jazz Tage-Programms.

Festival präsentiert Jazz auf höchstem Niveau

 

 

Den Auftakt machen der Schlagzeuger Benny Greb und seine Band Moving Parts am Freitag, 4. November, um 19.30 Uhr in der Kreismusikschule (Eintritt: 25 Euro). Während Greb bereits auf allen maßgeblichen internationalen Drum-Festivals als Headliner zu sehen war und verschiedene Lehrbücher veröffentlichte, gilt Moving Parts als Band mit einem äußerst breiten Spektrum, das bis zu DJ- oder elektronischen Sounds reicht.

 

Der Samstagvormittag (5. November) steht ganz im Zeichen der traditionellen Frühschoppen. Während im Gasthaus zur Post in der Erdinger Innenstadt (Eintritt: 10 Euro) die Stützles Halbe Stompers mit ihrer von Jelly Roll Morton, Fats Waller und Turk Murphy inspirierten Musik ein Gastspiel geben, ist in der Airbräu-Tenne am Flughafen (Eintritt frei) die Münchner Banjoband zu hören. Die rund 15 Mann starke Combo macht Gute-Laune-Musik und zeigt die Vielfalt ihres Instruments. Beide Frühschoppen beginnen um 11 Uhr.

 

Nach dem Jazz für Kinder-Konzert um 14.30 Uhr in der Kreismusikschule (Eintritt: 5 Euro, Kinder frei) und dem Hoppel Hoppel Rhythm Club kommt am Samstagabend der nächste international bekannte Künstler mit seiner Band in die Kreismusikschule (Beginn: 19.30 Uhr, Eintritt: 25 Euro): Nils Wülker. Er zählt zu den erfolgreichsten Jazztrompetern und Komponisten Europas, die Liste seiner musikalischen Partner ist so lang wie prominent und enthält unter anderem die Namen von Ute Lemper, Gregory Porter, Dominic Miller oder Max Mutzke.

 

Zu Ende geht das Festival mit der Matinee am Sonntag, 6. November, und der Augsburger Band Swing tanzen verboten (11 Uhr, Kreismusikschule, Eintritt 15 Euro). Das Septett erinnert an die 1930er Jahre, als es nicht selbstverständlich war, nach Lust und Laune seiner künstlerischen Leidenschaft zu frönen und die Nationalsozialisten Swing-Musik und ihre Anhänger als Gegner ausmachten. In seinem Grußwort verweist Oberbürgermeister Max Gotz auf den aktuellen Bezug: Der zeitgeschichtliche Hintergrund „führt uns vor Augen, wie schnell sich Umstände in eine völlig ungeahnte Richtung bewegen können“. Deshalb gelte es, aktuelle Entwicklungen aufmerksam zu verfolgen. Karten sind ab Montag, 12. September, in der Stadthalle (Telefon 08122/9907-12) erhältlich.