Erding wächst im vergangenen Jahr um 36 Personen
Erding, 20. Februar - Die Stadt Erding ist im vergangenen Jahr kaum gewachsen: Wie das kommunale Einwohneramt mitteilt, lebten zum Jahreswechsel 38 949 Bürgerinnen und Bürger in Erding und damit nur 36 mehr als Ende 2024. Damals hatte die Einwohnerzahl 38 913 betragen. Während die Zahl der Zuzüge (von 2383 auf 2338) sank, stieg die der Wegzüge moderat an. Verließen 2024 noch 2124 Personen die Stadt, belief sich ihre Zahl jetzt auf 2187. Das Bevölkerungswachstum liegt ausschließlich im Zuzug begründet, da die Einwohnerstatistik für vergangenes Jahr bei 267 Geburten 382 Sterbefälle verzeichnet. Nach dem historischen Tiefstand von nur noch 227 Geburten im Jahr 2022 und 249 bzw. 259 in den folgenden Jahren legt die Zahl zwar weiter leicht zu. Aufgrund der hohen Zahl von Todesfällen war die Differenz zwischen beiden allerdings noch nie so groß. Da bis 2019 der Wert der Geburten den der Sterbefälle überstieg, trugen die Geburten bis dahin zum Bevölkerungswachstum bei. Dieses Verhältnis verkehrte sich seitdem im Zuge des demographischen Wandels ins Gegenteil. Oberbürgermeister Max Gotz rechnet jedoch mit einem weiteren Wachstum und verweist auf die großen, im Bau oder in der Planung befindlichen Baugebiete wie den Südlichen Thermengarten oder die Haager Straße Ost. Durch die Konversion der Fliegerhorst-Flächen erhalte die Stadt langfristig zudem neue Wohnflächen.
Erding ist im vergangenen Jahr kaum größer geworden.
Ein Minus ergab sich bei der Zahl der Ummeldungen, also von Wohnungswechseln innerhalb des Stadtgebiets. Sie fiel von 1283 auf 1214. Sowohl die Zahl der Eheschließungen (260 statt 265 in 2024) als auch der Scheidungen nahmen ab, letztere stark. Die Jahresstatistik verzeichnet 75 getrennte Ehen (statt der vorherigen 108).